05.08.2020

Projekt „LeBen“

Projekt „LeBen“Bild: SPD - Graben-Neudorf

Beginnend mit einem Zitat, unseres Ehrenbürgers und Alt Bürgermeisters Werner Juchler,
"Die Welt bewegt sich nur, wenn wir Mut zum Neuen haben"
dieses Zitat möchte ich aufgreifen da es sich, egal in welchen Zusammenhang man es setzt, immer bewahrheitet. Es waren in der Entwicklung der Menschheit immer die Mutigen welche mit ihrem Mut etwas zu wagen und über den Tellerrand zu blicken Fortschrittliches geschaffen haben.
Bezogen auf das Projekt LeBen ist es hier genauso zu sehen. Das Projekt steht in unnachahmlicher Weise für Fortschritt, Bürgernähe, Innovation und für das endgültige Zusammenwachsen der Bürgerinnen und Bürger der Teile Graben und Neudorf. Allein der letztgenannte Aspekt des Projektes rechtfertigt die Umsetzung. Als weiteren Punkt ist zu sehen, dass es attraktiven Raum für Begegnungen, für Veranstaltungen kultureller Art und unser Vereinsleben geben wird. Dort wird das Herz der Neuen Mitte' schlagen, unter dessen Dach wird die Gemeindebibliothek, ein Restaurant, offene Werkräume sowie der Bürgerservice der Gemeindeverwaltung zu einem offenem Begegnungspunkt, zum Wohnzimmer fürs Gemeindeleben werden. Somit entsteht ein innovativer Ort der Begegnung, der zum Lernen und Experimentieren genauso einlädt wie zum Feiern und Genießen.
Ein weiteres Argument für das Projekt ist, dass es in einzigartiger Weise die Natur der Heimat abbildet, dadurch auch einen klimatischen Effekt durch die Dachbegrünung entwickelt. Um die heimische Flora von der Rheinebene bis zum Hügelland abzubilden werden viele Pflanzen und Sträucher auf dem Grünen Dach gepflanzt um so auch zum Erhalt von bedrohten Pflanzen beizutragen.
Wir möchten dazu anregen sich nicht so sehr über Kosten, sondern über den Nutzen und die Wirkung des Projekt Gedanken zu machen.

Gedanken zum Projekt LeBen

Wie unlängst in den Mitteilungsblättern zu lesen war ist man im Gemeinderat unterschiedlicher Ansicht und Meinung zum anstehenden Projekt LeBen. So konnte man lesen, dass es in den Fraktionen durchaus Befürworter und auch Gegner des Projektes gibt. Ist in einer demokratischen Gesellschaft durchaus positiv zu werten.
Ein Fraktionsbericht zwang mich über den Bericht differenziert nachzudenken. In einem Punkt geht der Bericht konform mit der Prämisse den Platz nicht mit Betonbauten zu verbauen. Damit hier aber ein Platz der Begegnungen entstehen kann ist eine Verschwenkung der Straße notwendig um den doch regen Verkehr zu beruhigen und auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, dadurch würde genügend Platz zwischen Rathaus und dem Projekt entstehen. Eine Barrierefreiheit in dem Stufenförmigen Aufbau des Gebäudes sei nicht gegeben ist so dem „Entwurf“ zu entnehmen, aber es ist nur ein Entwurf und kein fertiger Plan, also änderbar und kann durchaus Barrierefrei gestaltet werden. Einer durch Sonneneinstrahlung gefürchteten Beeinträchtigung in den Sommermonaten kann man durch Schattenspendenden Bewuchs, Sonnensegel und Schirme begegnen. Durch den angedachten Bewuchs wird eine Wohlfühloase geschaffen werden deren Wert noch durch einen Wasserlauf aufgebessert und für eine zusätzliche Kühlung sorgen wird. Diese grüne Oase lädt zum Verweilen, entspannen, erholen und zur Beschaulichkeit ein. Sie ist nicht nur ein Ort zum Verweilen, sondern der Mittelpunkt unserer Gemeinde mit Wohlfühlcharakter.
Ich möchte jedem empfehlen sich frei von finanziellen Überlegungen zu machen, in den Vordergrund seiner Betrachtung den wahren Wert des Projektes für sich, die Gemeinde und für zukünftige Generationen zu legen umso den wahren Wert des Projektes zu erkennen.

Claus Fritz